Dataline aus Loppem - Brügge auf der virtual.drupa in Düsseldorf -- drupa - May 28 to June 7, 2024 - Messe Düsseldorf
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Firmennews

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16 Mär 2021

Aleyant tritt dem Dataline Certified Partner Program mit der Integration zwischen Pressero Storefront und MultiPress MIS/ERP-Software für Druckunternehmen bei

Die nahtlose und nachhaltige Verbindung führt zu einer E-Business-Automatisierung der nächsten Stufe in der Druckindustrie mit gesteigerter Effizienz für Benutzer von Pressero und MultiPress

16. März 2021 - Brügge
Dataline, Europas Nr. 1 MIS/ERP für Druckproduktionsunternehmen, gibt bekannt, dass Aleyant, ein innovativer Anbieter von robusten Software-Services für die grafische Kommunikationsbranche, kürzlich dem Dataline Certified Partner Programm beigetreten ist. Das Programm beinhaltet eine Integration zwischen der Web-to-Print-Lösung Pressero von Aleyant und der MIS/ERP-Software MultiPress von Dataline. Durch die Integration entsteht eine nahtlose und nachhaltige Verbindung zwischen den Marktführern MultiPress und Pressero, die den Anwendern beider Automatisierungslösungen Produktivitätsvorteile bringt.

E-Business und E-Kalkulator
E-Business ist zu einem festen Bestandteil der grafischen Industrie geworden. Ein Webshop mit einem gut definierten und integrierten kundenorientierten Prozess hilft grafischen Unternehmen, (mehr) Geschäft zu machen und einen loyalen Kundenstamm aufzubauen. E-Business bietet, sowohl im B2C- als auch im B2B-Umfeld, zusätzliche Reichweite, zusätzlichen Service und zusätzliche Einnahmen. Das MultiPress ERP/MIS unterstützt diese Entwicklung mit eigenen fortschrittlichen Lösungen. Insbesondere der neue E-Kalkulator ermöglicht dank einer leistungsfähigen Kalkulations-Engine und der vollen Integration in den gesamten Workflow eine wesentlich höhere Flexibilität - sowohl auf der Nachfrage- als auch auf der Angebotsseite. Und das durch eine vollautomatische Preiskalkulation auf Basis von Echtzeitinformationen über alle Variablen im gesamten Produktionsprozess - vom Tagespreis der Bedruckstoffe bis hin zur verfügbaren Maschinenkapazität. 

MultiPress und Pressero
MultiPress ist klarer Marktführer in den Benelux-Ländern und ist in den letzten Jahren auch in Europa stark gewachsen. Die ERP/MIS-Software ist mittlerweile in 25 Ländern und 11 Sprachen verfügbar und hat in den letzten Jahren stark in die Integration und Anbindung an Partnerlösungen investiert. Und so kam Pressero ins Spiel ...

Das Flaggschiffprodukt der amerikanischen Muttergesellschaft Aleyant hat sich auch auf dem europäischen Markt einen guten Ruf und eine starke Präsenz erarbeitet. Es ist daher nicht verunderlich, dass sich die beiden übergeordneten Plattformen durch Kundenanfragen gegenseitig näher kennengelernt haben, und das große Potenzial erkannten, indem sie eine "zertifizierte Partnerschaft" begründeten. Das Ergebnis ist eine weitere Effizienzsteigerung im grafischen Bereich, sowohl für Pressero- als auch für MultiPress-Anwender.

Wer ist Aleyant?
Aleyant, ein US-amerikanisches Unternehmen mit Niederlassungen in Südeuropa, ist vor allem für sein Flaggschiffprodukt Pressero bekannt. Dabei handelt es sich um eine leistungsstarke Mobile-First-E-Commerce-Plattform, die sich speziell an Druckproduktionsunternehmen richtet und eines der vollständigsten Web-to-Print-Systeme in seiner Preisklasse darstellt. Es handelt sich um eine bequem zu bedienende, cloud-basierte - B2B oder B2C - Online-Storefront, die schnell und einfach an die Kundenbedürfnisse angepasst werden kann. Es ermöglicht Druckunternehmen, die Möglichkeiten ihrer Kunden zu erweitern, um online verfügbarer, effizienter und profitabler zu sein. Die Software von Aleyant wird von einer Reihe von Anbietern in der Druckindustrie genutzt und integriert: HP PrintOS, HP SmartStream, Fujifilm XMF, Canon PRISMAdirect, ...

Breite Palette an (kombinierten) Funktionalitäten
Die Zusammenarbeit zwischen Pressero und MultiPress spricht für sich, besonders wenn es um Funktionalitäten geht:

  • Online-Bestellungen mit sofortiger korrekter Berechnung für jeden Auftrag, dynamische Preisgestaltung (basierend auf Menge, Geschwindigkeit, Maschinenverfügbarkeit) über den elektronischen MultiPress-Kalkulator;
  • Umfangreiche Möglichkeiten zur Online-Anpassung von Dateien;
  • Mobile-first responsive Design;
  • Automatisches Laden und Hochladen von Dateien in den Grafik-Workflow;
  • Umfassende Versand- und Liefermöglichkeiten;
  • Erweiterte Rückmeldungen: Informationen zum Auftragsstatus, Daten und Produktionsstatus.
Dirk Deroo, CEO Dataline: 'Mit MultiPress hat Dataline den mit Abstand fortschrittlichsten administrativen Workflow für grafische Produktionsbetriebe aufgebaut. Der nächste Schritt ist, MultiPress mit Software und Hardware anderer Anbieter zu verbinden. Dafür haben wir das Zertifizierungsprogramm geschaffen. Das Ergebnis: Automatisierung und Effizienzoptimierung auf der nächsten Stufe, bei der der Kunde eine nachhaltige Lösung nutzen kann, die von beiden Unternehmen unterstützt wird, jetzt und in Zukunft. Die Kopplung von MultiPress mit Pressero von Aleyant passt perfekt in dieses Programm und stellt für viele unserer Anwender eine leistungsfähige E-Business-Lösung dar.'  

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11 Jan 2021

Dataline setzt ihr europäisches Wachstum mit der Übernahme des Softwareunternehmens Insad Grafisch (Niederlande) fort.

Brügge - Dataline hat Ende 2020 das niederländische Unternehmen Insad Grafisch übernommen. Insad Grafisch ist ein Branchenkollege von Dataline und Entwickler der Software Drumis, die von vielen niederländischen Printmedienunternehmen und Grafikvermittlern eingesetzt wird. Dataline, der Entwickler und Anbieter der ERP/MIS-Software MultiPress für die Printmedien-Industrie, baut seine führende Position im niederländischen Markt weiter aus und setzt sein europäisches Wachstum fort.


Nach dem Tod des Insad-Gründers Gerard van Helsdingen wurde ein starker Partner gesucht, um die Kontinuität des Unternehmens zu gewährleisten. Es war daher logisch, Gespräche mit Dataline zu beginnen. Die Verhandlungen führten Ende Dezember 2020 zur Übernahme von Insad Grafisch, wodurch die Insad-Mitarbeiter, die Drumis-Software und das Kundenportfolio jetzt zur Dataline gehören.

Dataline wird die Software von Drumis weiterhin gemäß den geltenden Bedingungen unterstützen. Es wird ein Migrationsplan inklusive Umstellung, Schulung und Service auf MultiPress erstellt.

Dirk Deroo, ceo von Dataline, ist sehr zufrieden mit dieser Übernahme: "Wir verstärken unser Unternehmen nicht nur um ein wertvolles Kundenportfolio, sondern auch um eine Reihe von erfahrenen Spezialisten in Form von Insad-Mitarbeitern. Dataline bietet allen Drumis-Anwendern die Zukunftsperspektive einer modernen Software-Plattform und fundiertes Know-how über die Printmedien-Industrie in all ihren Facetten. Dataline hat im Jahr 2020 als europäischer Marktführer weiter an Größe gewonnen."

Europäische Expansion

Mit der Übernahme von Insad und den Drumis-Kunden baut Dataline nicht nur seine führende Marktposition in den Niederlanden deutlich weiter aus, sondern stärkt auch seinen europäischen Marktanteil. Heute hat das Unternehmen mehr als 60 Mitarbeiter, 1.000 Lizenznehmer und 10.000 tägliche MultiPress-Anwender in 23 Ländern. Im Jahr 2020 wurde MultiPress zum 2. Mal in Folge mit dem EDP Award (European Digital Press) als 'Beste Print MIS/ERP' Software ausgezeichnet. 

Deroo: "Akquisitionen passen in unsere europäischen strategischen Wachstumspläne. Auch im Jahr 2021 untersuchen wir eine Reihe von Akquisitionsakten von MIS/ERP-Softwareanbietern in der grafischen Industrie, die wie Dataline einen starken Fokus auf Kundenzufriedenheit und Qualität haben und kompetente und motivierte Mitarbeiter beschäftigen".

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12 Dez 2020

EDP Awards 2020: MultiPress bestes MIS/ERP-System 2020

Mit dem einzigartigen MultiPress E-Kalkulator gewinnt Dataline zum zweiten Mal in Folge den European Digital Press Award 2020 als bestes MIS/ERP-System.

Brügge, 15. Dezember 2020 - Zum zweiten Mal in Folge hat die European Digital Press (EDP) Dataline für MultiPress als beste MIS/ERP-Software für Druckproduktionsunternehmen ausgezeichnet. Insbesondere die innovative E-Kalkulatorfunktionalität überzeugte die Jury des renommierten Konsortiums von Fachzeitschriften aus der grafischen Industrie. Für Dataline unterstreicht dies einmal mehr den guten Namen der innovativsten und am schnellsten wachsenden MIS/ERP-Software für europäische Druckunternehmen.

MultiPressE-Kalkulator: Online-Geschäft mit dynamischen Daten.


Mit dem MultiPress E-Kalkulator-Modul verändert sich der Ansatz für den E-Commerce in der grafischen Industrie dramatisch. Der Aufschwung von E-Commerce-Plattformen für die Druckindustrie erfordert fortschrittlichere Lösungen. Statt einer statischen Online-Preisliste entscheidet sich der E-Kalkulator für einen vollständig dynamischen Ansatz.

Auf der Grundlage aktueller Informationen über alle Variablen im gesamten Produktionsprozess - vom Tagespreis der Substrate bis zur verfügbaren Maschinenkapazität - wird dem Benutzer sofort und ohne weitere Eingriffe die effizienteste Produktionsmethode, die Lieferzeit und der aktuellste Preis angeboten.

Der E-Kalkulator fügt somit die Leistungsfähigkeit des dynamischen Preiskalkulators von MultiPress zu jeder E-Commerce-Lösung hinzu und automatisiert so Online-Bestellungen.

Der Druckdienstleister wiederum hat die Gewissheit, dass die E-Commerce-Versprechen eingehalten werden, da Preis und Lieferzeiten auf den aktuellen Daten im MIS/ERP-System basieren. Darüber hinaus können durch den Einsatz intelligenter Algorithmen innerhalb von MultiPress bei Angeboten und Kampagnen Fluktuationen der Produktionskapazität oder der Materialpreise antizipiert werden.

So wird nach der Auftragsbestätigung der gesamte Workflow - von der Dateianlieferung bis zur Rechnungsnachverfolgung - vollautomatisch und ohne zeitraubende Zwischenstopps abgewickelt.

Mike Horsten, Mitglied der EDP-Jury: "Was uns am MultiPress-E-Kalkulator besonders gefallen hat, ist die Möglichkeit der dynamischen Preisgestaltung. Das ist genau wie bei Tankstellen, die ihre Kraftstoffpreise dynamisch anpassen. Sehr stark!"

Erhöhte Rentabilität durch Integration

Dataline setzt diese einzigartige Verarbeitungsleistung von MultiPress über Webportale oder über APIs von Drittanbietern ein. Auf diese Weise lässt sich der E-Kalkulator nahtlos in die meisten auf dem Markt vorhandenen e-Commerce-Lösungen integrieren, wie z.B. Prestashop, Magento, Prindustry, Woocommerce, Pressero, ... Dadurch können sowohl Endkunden (B2B oder B2C) als auch Druckproduktionsfirmen die fortschrittlichen und lukrativen Möglichkeiten, die der E-Commerce zu bieten hat, in vollem Umfang nutzen.

Sprechende Beispiele

Seit geraumer Zeit bietet Dataline E-Business-Lösungen innerhalb der MIS/ERP-Software von MultiPress an. Diese Konfigurationen reichen von einfachen Webportalen über Online-Redaktions- und Follow-up-Tools bis hin zum ausgereiften E-Kalkulator.

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29 Okt 2020

Agfa als Dataline Technology Partner zertifiziert

Integration der MultiPress MIS/ERP-Software in Agfa Apogee sorgt für beispiellosen Effizienzgewinn

Brügge, November – Dataline hat Agfa als MultiPress Technology Partner zertifiziert. Dank dieser Zertifizierung können künftige Integrationen der MultiPress MIS/ERP-Software in das digitale Frontend von Agfa Apogee auf standardisierte Weise durchgeführt werden.

Durch die Anbindung der mit MultiPress automatisierten Verwaltungsprozesse an den Grafik-Workflow von Agfa steigt die Effizienz in vielen Bereichen. Mithilfe von JDF/JMF-Anbindungen werden Druckaufträge ohne manuelles Eingreifen der Verwaltungsmitarbeiter in der Produktion angelegt. Dadurch können die Erstellung von Proben und Druckplatten, die Druckmaschinenplanung und die Papierreservierung vollkommen automatisch erfolgen. Das JMF-Feedback wiederum ermöglicht eine präzise Auftragsverfolgung von der Verwaltungsseite aus. Das Endergebnis ist eine schnellere Produktion mit weniger Fehlern und mehr zufriedenen (End-)Kunden.

Andy Grant, Head of Software bei Agfa: „MultiPress ist die führende MIS-Software für grafische Produktionsunternehmen. Deshalb stellten uns viele Kunden die Frage nach einer Anbindung an Apogee. Das ging natürlich nicht von heute auf morgen, aber mittlerweile wird diese Integration bereits bei ein paar Druckereien in Belgien genutzt, darunter Bredero Graphics (Albe De Coker group), Gazelle und Inni Group, und in den Niederlanden u. a. bei Andi Smart Print Solutions.“

Dirk Deroo, CEO von Dataline: „Dataline entwickelt mit MultiPress schon seit vielen Jahren einen hochmodernen Verwaltungs-Workflow für grafische Produktionsunternehmen. Der nächste Schritt besteht in der Anbindung von MultiPress an die Soft- und Hardware anderer Anbieter. Daher haben wir das Zertifizierungsprogramm ins Leben gerufen. Mithilfe von Standardanbindungen an Plattformen von Finanz- und Logistikunternehmen, E-Business, Prepress und Materialanbietern können unsere Partner und Dataline auf sichere und standardisierte Weise den Mehrwert der MultiPress-Installation erheblich steigern. Das Ergebnis: Automatisierung der nächsten Stufe und Effizienzoptimierung, wobei der Kunde eine nachhaltige Lösung erhält, die von beiden Unternehmen unterstützt wird – jetzt und in der Zukunft.“

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18 Sep 2020

JDF: kein plug & pray

JDF ist aus der Grafikproduktion nicht mehr wegzudenken. Trotzdem wurde Kritik geäußert, unter anderem von Heidelberg. Robert Hartman vom MIS-Anbieter Dataline unterstreicht die Bedeutung des Standards. „Es wäre wichtig, dass sich noch mehr Anbieter der Plattform anschließen.“

Vor der Einführung seines neuen Workflow-Systems Zaikio machte der deutsche Druckmaschinenhersteller Heidelberg gewagte Aussagen über die Bedeutung des JDF-Standards. Angeblich wäre eine Anbindung über APIs (Application Programming Interface) an das neue „offene“ System sehr viel vorteilhafter.

Robert Hartman, Business Development Manager beim MIS-Anbieter Dataline, stimmt der Abwertung von JDF nicht zu und wundert sich über die Aussage „JDF hat nie richtig funktioniert“. Hartman: „JDF funktioniert zuverlässig und hat eine Zukunft. Dataline zählt Kunden, deren Workflow vollständig auf JDF basiert. Sie profitieren von einer Prozessautomatisierung, die ohne JDF gar nicht möglich wäre. Ein Beispiel sind personalisierte Artikel und Barcodes, die sicherstellen, dass das richtige Cover mit den richtigen Innenseiten kombiniert wird.“

Konsistent


CIP4, die Organisation hinter dem Standard, wollte durch die Entwicklung von JDF eine Verbindung aller Prozessschritte in der Grafikproduktion ermöglichen. Der Standard beschreibt den gesamten Prozess und sorgt für den eindeutigen Datenaustausch zwischen Maschinen und Software. Hartman: „JDF wird nicht mehr allein verwendet. Früher begann der Prozess mit dem Eingang eines Auftrags. Heutzutage bestehen Anbindungen zum Endkunden über APIs. Das kann ein Bestellsystem, ein Web-to-Print-Portal oder eine andere Anwendung sein. Aufträge gehen auf definierte Weise in einer XML-Datei über eine API ein. Diese Daten werden automatisch in einen herkömmlichen Auftrag mit allen zugehörigen Spezifikationen umgesetzt. Anschließend kommt JDF ins Spiel – als Bestandteil des gesamten Ablaufs.“

„Ganz wichtig: JDF ist konsistent. Sobald der Workflow läuft, kann man darauf vertrauen. Weil sich jeder an die vereinbarten Standards hält, bleibt alles stabil. Schwieriger wird es, wenn wir den Standard abschaffen und jeder Anbieter eine eigene API erstellt. Anpassungen an einzelnen Stellen wirken sich dann auf den gesamten Workflow aus.“

Mittlerweile spielen APIs im Produktionsprozess jedoch eine immer größere Rolle. Kunden möchten ihre Aufträge automatisch an die Druckerei senden und benötigen dazu Anbindungen, die bei JDF nicht vorgesehen sind. Hartman: „Es ist kein ,entweder-oder‘ zwischen JDF und API-Anbindung. Beide sind komplementär und können unabhängig voneinander bestehen. Die Funktionalität von APIs wird immer umfassender, aber man kann damit nie die gesamte Anwendung abdecken. Die Anwendung weist programmeigene Logik auf. Deshalb ist SAP auch noch nicht in die Grafikmedienbranche vorgedrungen. Bis zum Endprodukt müssen einige Zwischenschritte durchlaufen werden. Die Intelligenz der Anwendung kann nicht vollständig über eine API bereitgestellt werden. Der JDF-Standard hingegen beschreibt alles. Jeder in unserer Branche weiß, dass es verschiedene Falzschemata gibt. Das ist in JDF festgelegt. Wird ein JDF-Jobticket an eine Anwendung übermittelt, die JDF unterstützt, ist das Ergebnis immer richtig.“

Natürlich hat JDF auch seine Grenzen, wie Hartman erklärt. „Es gibt Dialekte, die nicht zu vermeiden sind. Sie können Private Tags hinzufügen (Codierungen, die nicht in der JDF-Spezifikation enthalten sind, Anm. d. Red.). Damit gehen wir sehr vorsichtig um, weil dann spezielle Anbindungen an ein bestimmtes System entstehen. Ändert sich später etwas in der Software, funktioniert eine solche Codierung nicht mehr.“

Es wird laut Hartman nie gelingen, alle Produktionsspezifikationen in JDF festzulegen. „Dafür ist der Produktionsprozess zu komplex. Es wäre ein Erfolg, wenn wir 60 oder 70 Prozent erreichen. Es ist kein Plug & Play, aber auch kein Plug & Pray. Für uns kommt es darauf an, dass wir nicht für jeden Anbieter eine separate Anbindung entwickeln müssen. Das ist die große Stärke von JDF.“

Kein Allheilmittel

„Durch die Kombination von API's und JDF lässt sich die Produktion weitgehend automatisieren. Das ist beispielsweise wichtig, wenn Aufträge einer Internetdruckerei automatisch eingehen. Ohne Automatisierung werden diese Aufträge nicht schnell genug bearbeitet – dann sinkt die Rentabilität“, erklärt Hartman.
Neue Entwicklungen wie Datenanalyse und Robotik gewinnen immer mehr an Bedeutung. Dafür ist JDF nicht geeignet. „Eine API ist kein Allheilmittel, spielt aber bei dieser Art von Anbindungen eine immer größere Rolle. Auch wir müssen in solchen Sonderfällen eine API einrichten.“

In den letzten Jahrzehnten rief Heidelberg die Kunden dazu auf, alle Produktionsmittel bei ihnen zu kaufen. Dies würde die Automatisierung deutlich vereinfachen und verbessern. Hartman: „Genau darin liegt der Vorteil von JDF für die Druckerei. Sie ist nicht mehr von einem bestimmten Händler abhängig. Stattdessen wählt sie selbst ihre Druckmaschine, ihr MIS und ihre Workflow-Software – sofern JDF unterstützt wird. Das ist vor allem für hybride Druckereien wichtig, die in letzter Sekunde zwischen Offset- und Digitaldruck umschalten müssen.“

Prozess ohne Auftragsmanager

Zu den Initiatoren von JDF zählten Ende des vorigen Jahrhunderts Adobe, Agfa, Heidelberg und MAN Roland. Die Weiterentwicklung wurde vor rund 20 Jahren an CIP4 übertragen. Seither treffen sich die Entwickler der angeschlossenen Anbieter jährlich in sogenannten Interop Meetings, an denen auch Dataline regelmäßig teilnimmt. „Der Vorteil von Interop Meetings: Die Technikexperten setzen sich zusammen und jeder kann seine Wünsche vorbringen und Informationen austauschen. So lassen sich Anpassungen oder Ergänzungen schnell durchführen und testen. Früher waren diese Meetings sehr gut besucht. Mittlerweile gehören wir zu den wenigen MIS-Anbietern, die noch auf den Meetings vertreten sind. Letztes Mal waren es gerade einmal zwei. Scheinbar möchte niemand mehr Zeit und Energie darin investieren.“

Letztes Jahr sprach Hartman das Problem in einer Präsentation auf einem Kongress in München an. „Wir machen uns Sorgen, weil so wenige MIS-Anbieter teilnehmen. Obwohl wir Konkurrenten sind, können wir gemeinsam eine bessere Zusammenarbeit mit größeren Unternehmen bewirken. Kein einziger MIS-Anbieter ist so groß wie Heidelberg, Kodak oder Xerox. CIP4 bemüht sich nach Kräften, aber es wäre wichtig, dass sich noch mehr Anbieter der Plattform anschließen.“

Daher stellt sich die Frage, ob CIP4 ausreichend Marketing betreibt. Wäre es nicht sinnvoll, auf der Drupa 2021 eine schlagkräftige Werbekampagne durchzuführen, damit wieder alle an einem Strang ziehen? Hartman: „Da stimme ich zu. CIP4 muss überzeugende Beispiele für eine vollständige Prozessautomatisierung präsentieren. Abläufe ohne Auftragsmanager sind in unserer Branche möglich. Das bedeutet nicht, dass keine Auftragsmanager mehr erforderlich sind, aber für eine Bestellung von zehn Postern lohnt sich keine manuelle Arbeit. Aufgrund des Fachkräftemangels muss Know-how dort eingesetzt werden, wo es gebraucht wird. Dank Automatisierung können sich Unternehmen stärker auf die Kundenwünsche konzentrieren.“

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22 Jun 2020

Neue zertifizierte Partnerschaft von Kodak und Dataline Solutions

Watford, Vereinigtes Königreich, 22. Juni 2020 – Kodak und Dataline Solutions haben eine zertifizierte Partnerschaft geschlossen, um die Integration und Vernetzung der Prozesse zwischen Management-Informations-/ERP-Systemen und dem digitalen Produktionsworkflow in der Druckindustrie voranzutreiben.

Dataline ist Entwickler und Anbieter des MultiPress MIS für Druckereien und grafische Betriebe jeder Art und Größe. MultiPress hat in den Benelux-Ländern nach Installationszahlen eine führende Marktposition erlangt und wird auch in ganz Europa immer populärer. Für eine durchgängige Automatisierung ihrer betrieblichen Abläufe benötigen Druckereien eine leistungsfähige Verbindung zwischen ihrem Management-Informationssystem und dem Produktions-Workflow. Die effiziente bidirektionale Verknüpfung von MultiPress mit dem marktführenden KODAK PRINERGY Workflow erfolgt über die KODAK PRINERGY Business Link Software und zusätzliche Integrationsentwicklungen von Kodak und Dataline, die allesamt auf offenen Standards basieren. Dies ermöglicht eine nahtlose Konnektivität mit Anwendungen von Drittanbietern und vereinfacht künftige Systemerweiterungen.

Kunden beider Unternehmen können von einem nahtlosen, automatisierten und transparenten Daten- und Informationsfluss zwischen der betriebswirtschaftlich-administrativen Ebene und der Produktion profitieren. Dank der genauen Auftragsdaten und Instruktionen aus dem MIS werden die Jobdateien in der PRINERGY Workflow-Umgebung automatisch korrekt und ohne weitere Bedienereingriffe verarbeitet. So lassen sich Jobs mit durchgängiger Automatisierung und maximaler Effizienz durch die Produktion schleusen – bis hin zur finalen Ausgabe auf Druckplatten oder im Digitaldruck. In umgekehrter Richtung erhält das MultiPress MIS detaillierte Produktionsinformationen aus dem PRINERGY Workflow von Kodak, womit eine exakte Kalkulation, Produktionsplanung und Rechnungstellung unterstützt wird.

„Diese neue Partnerschaft zwischen Kodak und Dataline bringt Kunden unserer beiden Unternehmen nachhaltige Vorteile und einen deutlichen Mehrwert“, sagte Todd Bigger, Vice President, Software, Kodak Print Division. „Diese Zusammenarbeit ermöglicht eine noch engere Integration und durchgängige Automatisierung zwischen Prozessen, die entscheidend dafür sind, dass Aufträge schnell, wirtschaftlich und fehlerfrei in den Druck gelangen und mit maximaler Effizienz und Rentabilität produziert werden können.“

„Wir freuen uns, dass diese Zusammenarbeit für Kunden, die heute und in Zukunft mit dem marktführenden KODAK PRINERGY Workflow und unserer MultiPress MIS-Lösung arbeiten, eine signifikant höhere betriebliche Effizienz und Genauigkeit, Kosteneinsparungen und letztlich mehr Gewinn bringen wird“,
kommentierte Dirk Deroo, CEO von Dataline.

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30 Okt 2019

MultiPress verbindet sich mit Komori

Die Kopplung von MultiPress MIS mit Komori KP-Connect Pro sorgt für einen vollautomatischen Workflow vom Auftragseingang bis zur fertigen Drucksache.

Das MultiPress Certified Partnership Program gewährleistet eine leistungsfähigere Automatisierung.

Brügge, 30. Oktober 2019 - Dataline, Marktführer bei ERP/MIS-Lösungen für grafische Produktionsbetriebe, gibt bekannt, dass das Unternehmen die JDF/JMF-Kopplung mit Komori KP-Connect Pro fertiggestellt hat. Diese Softwarekopplung zwischen MIS-System und Druckmaschine sorgt für einen automatisierten Datenaustausch. Die Produktionsdaten des Druckauftrags in MultiPress werden an die Druckmaschine und parallel dazu auch an den Vorstufen-Workflow weitergeleitet. Auf diese Weise werden automatisch Druckaufträge für die Maschine mit allen notwendigen Parametern (Auflage, Papier) angelegt. Ausschieß- und Farbinformationen werden über den Vorstufen-Workflow automatisch an die richtige Stelle weitergeleitet. Das MultiPress-System erhält in Echtzeit Rückmeldungen für die Kostenkalkulation und Statusaktualisierungen von der Druckmaschine mit geschätzter Durchlaufzeit und Maschinengeschwindigkeit.

Alle genannten Informationsströme sorgen für eine höhere Effizienz des gesamten Produktionsworkflows sowie schnellere Durchlaufzeiten und gestatten eine korrekte Kommunikation mit dem Kunden. Dank der Informationen aus der MIS-Datenbank in MultiPress werden kritische Parameter im gesamten Workflow nur einmal eingegeben, wodurch auch das Fehlerrisiko dramatisch sinkt.

Eine bewährte Integration auf dieser Ebene zwischen MIS-System und Druckmaschine liefert auch die notwendigen Managementinformationen und trägt damit letzten Endes zu einer optimalen Arbeit in der Druckerei bei.

Komori KP-Connect Pro

KP-Connect Pro ist eine Steuerungssoftware für Druckaufträge zwischen MIS und Produktionsstandort. Die Software macht eine komplexe Auftragssteuerung sichtbar und versetzt alle Beteiligten in die Lage, die neuesten betrieblichen Informationen in Echtzeit auszutauschen. Integrierte Steuerung, einschließlich Erstellung und Verteilung von Zeitplänen sowie Erfassung von Produktionsergebnissen für sowohl Offsetdruckmaschinen als auch Digitaldrucksysteme. Zudem werden durch Digitalisierung des Planungstableaus und des täglichen Betriebsberichtes Informationen in Echtzeit sichtbar gemacht.

Über MultiPress Zertifizierung

Dataline und Komori haben ihre Kräfte gebündelt und einen MultiPress Certified Technology (CMT) Partnervertrag abgeschlossen. Dieses Programm sorgt dafür, dass Anbieter wie Komori für die Implementierung einer Verbindung zwischen MultiPress und ihrer eigenen Anwendung auf Basis der JMF-Technologie zertifiziert werden. Dataline bringt Wissen, Entwicklung und Support in die Zusammenarbeit mit dem Partner ein und sorgt darüber hinaus für die Standardisierung der entwickelten Lösung. Durch eine schnell wachsende Zahl an zertifizierten Partnern bietet die offene MIS/ERP-Plattform MultiPress Verbindungen mit einer Vielzahl von Technologien und Lösungen im grafischen Gewerbe: Software, Hardware, Verbrauchsmaterialien, Papier und Druckmedien u.v.m. Durch Bündelung der Kräfte kommen leistungsfähigere Lösungen und Innovationen mit einem höheren Mehrwert für den Endkunden schneller auf den Markt. Das Zertifizierungsprogramm stellt sicher, dass die Qualität und Kundenzufriedenheit während der gesamten Zusammenarbeit für den Partner wie für den Endkunden gewährleistet ist.  

Über Dataline und MultiPress

Dataline Solutions entwickelt ERP-Business-Software für dynamische Offset-, Digital-, Schilder-, Großformat- und Textildruckereien und Weiterverarbeitungsbetriebe (MultiPress) sowie für Werbe- und Kommunikationsagenturen (QuoJob).

MultiPress ist eine MIS/ERP-Software, die für die Anforderungen im grafischen Gewerbe entwickelt wurde und alle Verwaltungs-, Vertriebs-, Finanz- und Logistikprozesse eines Grafikunternehmens zusammenführt. Die Lösung umfasst Funktionen für CRM, Angebote, Auftragsmanagement, Logistik und Versandverwaltung, Planung und Fakturierung. MultiPress integriert die Produktionssoftware des Unternehmens und gewährleistet einen automatischen Datenaustausch. Durch die Verbindung von Verwaltung, Vertrieb und Produktion bildet MultiPress ein vollständig integriertes System. Dies sorgt für schnellere Prozesse, eine höhere Effizienz, weniger Fehler und transparente Kosten. Mit mehr als 8000 Anwendern ist MultiPress in Belgien und den Niederlanden als Standardsoftware für ERP/MIS etabliert. Mittlerweile expandiert MultiPress in ganz Europa: Die Software wird in 19 Ländern verwendet und ist in 11 Sprachen verfügbar. Für weitere Informationen: www.dataline.eu .

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